Eine Stickbild entsteht
1. Die Vorlage
Als Vorlagen für eine Stickerei können Pixelgrafiken (also .bmp, .jpg und so weiter) oder Vektorgrafiken dienen. Die präzisesten Ergebnisse erhält man bei der Verwendung von Vektordateien, die Konturen sind vorgegeben und werden dem Stickbild automatisch zugewiesen.
2. Die Stickdatei
In der Stickdatei sind die einzelnen Nadelkoordinaten, also die Stiche, die Stickrichtungen, die Stickdichte, Farbwechsel, Schnittpunkte, die Sticharten und so weiter festgelegt. Das ganze ist vergleichbar mit einem Computerprogramm, alles ist genau definiert. Durch die verschiedenen festgelegten Sticharten ist eine Vergrößerung oder Verkleinerung des Stickmusters nur eingeschränkt möglich, ab einer gewissen Stichweite ist z. B. kein Plattstich mehr möglich und muss durch eine Füllfläche ersetzt werden.
3. Das Textil
Je nach Textil muss die Datei, das Garn und auch die Unterlegmaterialien (Vlies) sowie gegebenenfalls die Deckmaterialien und das Untergarn angepasst werden. Die Stickdatei für ein Polo sieht beispielsweise anders aus, als die für ein Sweatshirt bei gleicher Stickgröße
4. Der Stickvorgang
Nachdem die Maschine auf die entsprechenden Farben und die benötigten Nadeltypen gerüstet ist kann gestickt werden. Das Textil wird zusammen mit dem Vlies und den benötigten Deckmaterialien in den Stickrahmen gespannt. Dann beginnt der eigentliche Stickvorgang, zum größten Teil automatisiert. Einzig Unterfadenwechsel müssen manuell durchgeführt werden und bei einem Fadenbruch muss der Oberfaden neu eingefädelt werden.



